Energieberater Michael Ploner

Energieeffizient in die Zukunft

PV-Simulation

Was ist das?

Bei einer PV-Simulation wird der zu erwartenden Stromertrag einer Photovoltaik-Anlage ermittelt, sowie der Selbstversorger- und Eigenverbrauchsanteil.

 

Wozu benötige ich das?

Um bei einer energetischen Bilanzierung eines Effizenzhaus den Produzierten Strom anrechnen zu können, muss dies  berechnet bzw. simuliert werden. Durch das Anrechnen des Stromertrag wird der Primärenergiebedarf reduziert wodurch ein Effizentshaus auch ohne hocheffizienter Heizungstechnik erreicht werden kann.

Ebenso ist es nur mit einer Simulation möglich den zu erwartenden Ertrag zu ermitteln und somit auch Aussagen zur Witschaftlichkeit und Amortisationszeit treffen zu können. 

 

Bei einer PV-Simulation wird der zu erwartenden Stromertrag einer Photovoltaik-Anlage ermittelt, sowie der Selbstversorger- und Eigenverbrauchsanteil.

Die Planung einer guten PV-Anlage fängt bereits beim Architekten an!

Bereits bei der Entwurfs- und Eingabeplanung muss eine Photovoltaik unbedingt beachtet werden! Vom Architekten wird in diesem Fall verlangt, eine möglichst günstige Ausrichtung und Neigung des Dachs zu wählen. Bei schlechter oder ungünstiger Planung müssen Einbußen von vielen kWh pro Jahr erwartet werden.
Für einen maximalen Stromertrag wird eine PV-Anlage mit ca. 27° in Süd-Richtung ausgerichtet. Um einen maximalen Stromertrag in der Heizperiode bzw. im Winter zu erreichen, wird die Anlage mit ca. 70° in Süd-Ost bis Süd-West Richtung ausgerichtet.


Photovoltaik-Anlagen sind keine Lösung bei zu hohen Heizkosten! 

Eine PV-Anlage produziert Strom und keine Heizenergie. Darüber sollte sich jeder bewusst sein, der über eine Anschaffung nachdenkt. PV-Anlagen sind nur dann rentabel, wenn im Haushalt ganz jährlich ein hoher Strombedarf besteht (Beispiel: Homeoffice, E-Mobilität, Pool, Kühlung, ect.).

Der einzige Weg den Strom relativ effizient zum Heizen zu nutzen, ist (wenn überhaupt) der Einbau von Wärmepumpen. (kein Heizstab!!! Heizstäbe sind immer nur als Not-Heizung gedacht und niemals als primärer Wärmeerzeuger!!!)
Jedoch liefert die PV-Anlage im Winter, wenn die meiste Heizenergie benötigt wird, den geringsten Ertrag. Auch das verbauen von teurer Akku-Systeme bietet hier nicht wirklich eine sinnvolle Lösung, da die Stromersparnis, Anschaffungskosten und Lebensdauern momentan noch nicht vertretbar sind.

Wer tatsächlich Heizkosten sparen will, sollte als erstes über andere Maßnahmen wie Dämmen der Gebäudehülle, Strom-Einsparung oder eine Solarthermieanlage nachdenken. Denn nur in einer effizienten Gebäudehülle kann eine effiziente Heizung richtig funktionieren.

Tipp: Bitte fallen Sie hier nicht auf Verkauf-Tricks der PV-Branche rein! Informieren Sie sich über die Entwicklung der Strompreise über die letzten Jahre. Schätzen Sie die Stromkosten bei gleicher Entwicklung in den nächsten 30 Jahren ein.  Analysieren Sie Ihren tatsächlichen Strombedarf und rechnen Sie die Anschaffungskosten der Anlage gegen die zu erwartenden Stromkosten ohne Anlage, bevor Sie sich entscheiden.

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